Not your keys, not your cheese. Ein Beitrag, der #goldgeil macht..
"Angesichts der aktuellen Hausse muss man verstehen, dass nicht der Wert von #Gold steigt, sondern das Geld wird schlechter.
Durch Ăberproduktion und turmhohe Staatsverschuldung.
Längst vorbei die goldenen Zeiten der Golddeckung, wodurch der US-Dollar zur Weltwährung nach dem Zweiten Weltkrieg wurde.
Bis der damaligen Präsident Nixon 1971 sie aufgeben musste.
Der Vietnamkrieg kostete so viel, dass die Notenpresse rotierte und das Versprechen, fĂźr jeden Dollar jederzeit ein bestimmte Menge Gold bekommen zu kĂśnnen, nicht mehr aufrechterhalten werden konnte.
Rund 216â000 Tonnen sind im Verlauf der Menschheitsgeschichte aus der Erde gefĂśrdert worden, sie stellen aktuell einen Wert von Ăźber 30 Billionen â 30â000 Milliarden â Dollar dar.
Das entspricht einem Wßrfel von einer Kantenlänge von rund 20 Metern. Fast die Hälfte dieses Wßrfels ist in Schmuck verarbeitet, Zentralbanken halten lediglich 17,2 Prozent, als Investment werden 20,4 Prozent gehortet.
Viel wertvoller als Spekulationen, ob der Goldpreis nun weiter steigen wird, und wenn ja, bis wohin, ist eine andere Information.
Gold ist ein schuldenfreier Wert. Allerdings hat es diesen Wert nur, wenn es sich physisch im Besitz befindet.
Es gibt einen ganzen Zoo von Goldbesitz. In Form von Gold-ETFs oder Gold-ETCs. Goldminen-ETFs, dazu Gold-Zertifikate, Futures, Optionen, digitales Gold oder Goldkonten.
All das hat einen entscheidenden Nachteil. Im Ernstfall ist es ein StĂźck Papier oder eine flimmernde Zahl auf dem Bildschirm.
Wertlos, wenn das Versprechen, dass die Anlage in physisches Gold umgewandelt werden kann, nicht erfĂźllt wird.
Physisch gedeckte Goldbestände liegen bei ungefähr 4â000 Tonnen. Zertifikate, der Derivate-Zoo macht ein Vielfaches davon aus, GrĂśssenordnung mehr als Faktor 100 zu 1.
Der Anleger hat hier lediglich den Anspruch auf physisches Gold. Der eingelĂśst wird â oder auch nicht.
Also her mit dem Goldvreneli oder dem Goldbarren. Nur: Wo lagern?
Wie man kĂźrzlich wieder erfahren musste, ist der Inhalt eines Bankschliessfachs â wenn Ăźberhaupt â nur bis GrĂśssenordnung 10â000 Franken gedeckt.
Zusätzliche Versicherungen sind gut, aber der Nachweis des tatsächlichen Inhalts nach einem Bankraub ist auch so eine Sache.
Also bleibt das Aufbewahren im trauten Heim. Auch da kann natĂźrlich ein bĂśser Bube einbrechen. Aber letztlich ist das die sicherste Methode der Aufbewahrung.
Unter der Matratze, hinter dem Kleiderschrank, im Garten vergraben, so vorhanden.
Aber wer hat, der hat.
Das galt frĂźher einmal auch fĂźr internationale Finanzbeziehungen. Notenbanken lagerten einen gewissen Teil ihrer Goldreserven im Ausland. Als Sicherheit oder aus anderen GrĂźnden.
Selbstverständlich war das, ausserhalb von Kriegszeiten, unantastbar. Nun sind weder die USA noch die EU noch die Schweiz im Krieg mit Russland.
Dennoch wurden VermÜgensbestände von rund 300 Milliarden Dollar der russischen Zentralbank eingefroren.
Das kann natßrlich auch bei Gold passieren. So hat Deutschlands Bundesbank, der zweitgrÜsste Goldbesitzer nach den USA, zwar zur Hälfte ihr Gold in Frankfurt eingelagert.
Aber 37 Prozent bei der US-Notenbank in New York und 12 Prozent bei der Bank of England.
Die schlaue Schweiz lagert rund 70 Prozent selbst ein, 20 Prozent bei der Bank of England und 10 Prozent bei der Bank of Canada.
Viel wichtiger als die Beantwortung der Frage, wohin der Goldpreis zukĂźnftig abschwirren wird, ist die Erkenntnis, dass nur der physische Besitz von Gold garantiert, dass man wirklich EigentĂźmer ist.
Papier ist nur Papier. Aber Gold, wennâs echt ist, is the real thing."

Gold – The Real Thing
Preis kennt nur eine Richtung: Steil nach oben. Entscheidend ist nicht, ob's so bleibt, sondern dass man das Edelmetall physisch besitzt.