NIEDERLANDE STEUERN AUF NICHT REALISIERTE BITCOIN-GEWINNE
Die Niederlande führen die Besteuerung nicht realisierter Kapitalgewinne aus Bitcoin, Aktien, Anleihen und anderen Vermögenswerten ein, nachdem das Parlament einer Reform der jährlichen Einkommensteuererklärung zugestimmt hat.
Nach dem neuen System müssen Anleger jährlich Steuern auf Basis der Wertveränderungen ihrer Vermögenswerte zahlen, selbst wenn diese nicht verkauft wurden.
Die Reform, bekannt als „Wet werkelijk rendement Box 3“ (WWRB), soll 2028 in Kraft treten und die tatsächlichen Erträge besteuern. Dabei wird die Differenz zwischen dem Wert eines Vermögenswerts zu Beginn und am Ende des Jahres zuzüglich der erzielten Einkünfte berechnet.
Das bedeutet, dass sowohl realisierte als auch nicht realisierte Gewinne besteuert werden.
Kritiker warnen, dass die Umstellung zu erheblichen Liquiditätsproblemen führen könnte, da Anleger Steuern auf Buchgewinne zahlen müssten, ohne diese realisiert zu haben.
