Kreative Buchhaltung Eine Analyse zeigt: Die Bundesregierung nutzt das neue „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz“, um Investitionen im regulären Bundeshaushalt zu reduzieren und damit Gelder für andere Zwecke zu gewinnen. Das „Sondervermögen“ wird so zu einem allgemeinen Schattenhaushalt. Fachpolitiker, auch der Opposition, schweigen dazu.
Gesellschaft der Übergriffe Der französische Philosoph Éric Sadin hat sich intensiv mit dem Projekt der Digitalisierung befasst und in zahlreichen Büchern vor deren gesellschaftlichen Folgen gewarnt. Er meint ausdrücklich: Alle Handlungen und Bewegungen werden überwacht und vermessen mit dem Ziel, den Ablauf der Welt von digitalen Programmen abhängig zu machen. Die Gesellschaft gerate so in ein „Regime der Konformität“. Multipolar stellt den in Deutschland bislang kaum bekannten Autor und sein Werk vor.
De-Banking von Regierungskritikern: Eine Chronologie gekündigter Bankkonten Oppositionellen Journalisten, Politikern und Privatpersonen werden in den letzten Jahren zunehmend und ohne Angabe von Gründen Bankkonten gekündigt. Laute Kritik an diesem Vorgehen gibt es weder von Journalistenverbänden noch von etablierten Medien oder Politikern. Multipolar hat das weithin totgeschwiegene Phänomen für den deutschsprachigen Raum erstmals chronologisch aufgearbeitet – und wird diesen Beitrag regelmäßig aktualisieren. (Letztes Update: 21.8.2025)
Leistungslos abkassieren Die Bezieher von Einkommen aus Aktiendividenden, Pachten und Zinsen erbringen selbst keine Leistung, sondern erhalten Jahr für Jahr eine Prämie für ihr Vermögen. Dies ist oft lediglich ererbt und nicht erarbeitet. Bezahlen muss die gesamte Gesellschaft, in einem Ausmaß, das selten beleuchtet wird. Für Multipolar hat der Ökonom Christian Kreiß anhand von zwei Beispielen – Mercedes-Benz und Vonovia – das Prinzip beleuchtet.
De-Banking von Regierungskritikern: Eine Chronologie gekündigter Bankkonten Oppositionellen Journalisten, Politikern und Privatpersonen werden in den letzten Jahren zunehmend und ohne Angabe von Gründen Bankkonten gekündigt. Laute Kritik an diesem Vorgehen gibt es weder von Journalistenverbänden noch von etablierten Medien oder Politikern. Multipolar hat das weithin totgeschwiegene Phänomen für den deutschsprachigen Raum erstmals chronologisch aufgearbeitet – und wird diesen Beitrag regelmäßig aktualisieren. (Letztes Update: 21.8.2025)
Lebendige Erde Der Landwirt Hubert Stark setzt mit seinem Bio-Bauernhof im österreichischen Waldviertel auf regenerative Landwirtschaft. Dort hält er nicht nur Schweine und Rinder, sondern befasst sich auch mit der Erhaltung gesunder Böden durch Humusaufbau. Um sein Wissen weiterzugeben, hat er die „Humusbewegung“ mitgegründet, die Bauern „aus dem Kampfmodus bringen“ möchte. Multipolar hat ihn interviewt.
Streitkultur im Deutschlandfunk „Sollte man AfD-Politiker weiterhin interviewen?“ – so fragte jüngst der öffentlich-rechtliche Deutschlandfunk und ließ zwei seiner Abteilungsleiter ein Streitgespräch führen. Walter von Rossum hat die Debatte verfolgt und kommentiert für Multipolar ein „Problem mit den Grenzanlagen“.
Maskenpflicht: Wie das Robert Koch-Institut die Öffentlichkeit täuschte Rückblick ins erste Corona-Jahr: Das RKI hatte das Maskentragen im öffentlichen Raum zunächst abgelehnt, schwenkte während des Lockdowns im April 2020 aber überraschend um. Die Professorin für Krankenhaushygiene Ines Kappstein weist in ihrem neuen Buch nach, wie die Behörde damals eine Evidenz für die Wirksamkeit der Masken nur vortäuschte – und damit die Beschlüsse der Regierung zu einer Maskenpflicht ermöglichte. Multipolar analysiert die RKI-Protokolle zu dieser 180-Grad-Wende, veröffentlicht Auszüge aus dem Buch und hat die Autorin interviewt.
Eine traumatisierte Gesellschaft Experten gehen davon aus, dass die Gesellschaft an den Folgen einer kollektiven Traumatisierung leidet, die der zweite Weltkrieg verursacht hat. Das zeige sich im Umgang mit aktuellen Krisen ebenso wie in der zunehmenden Polarisierung der Gesellschaft. Doch es gibt auch Auswege.
Frieden statt Krieg: Mehrheit der Deutschen will andere Ukraine-Politik Multipolar hat eine repräsentative Umfrage zur Ukraine-Politik der deutschen Regierung durchführen lassen. Nahezu zwei Drittel der Menschen fordern die neue Bundesregierung zum Einsatz für Friedensverhandlungen auf. Eine ebenso große Mehrheit der Befragten lehnt die mögliche Lieferung deutscher Marschflugkörper an die Ukraine ab. Wegen der finanziellen Kürzungen für deutsche Bürger will nur noch eine knappe Mehrheit die Ukraine überhaupt weiter mit Steuergeld unterstützen. Die Umfrage zeigt: Haben die Menschen eine Auswahl, so entscheidet sich die große Mehrheit für Friedensbemühungen statt Kriegsverlängerung.